Johanneswerk in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt

Weitere Covid-19-Fälle im St. Loyen Stift

Das Altenzentrum St. Loyen Stift in Lemgo: Hier haben sich elf Bewohner infiziert

Im St. Loyen Stift in Lemgo ist die Zahl der Covid-19-Infektionen gestiegen.

Im St. Loyen Stift, einem Altenheim des Ev. Johanneswerks, haben sich weitere Bewohner mit Covid-19 infiziert. Damit hat sich ihre Zahl auf insgesamt elf erhöht. Gestiegen ist auch die Zahl der Infektionen bei Mitarbeitenden. Neun wurden positiv getestet, 13 weitere befinden sich vorsorglich in Quarantäne.  Pastor Dr. Ingo Habenicht, Vorsitzender der Geschäftsführung, betont, dass die Lage vor Ort unter Kontrolle sei. „Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt verläuft gut und reibungslos, wir erleben seitens aller Beteiligten eine große Hilfsbereitschaft.“

Umgehend Vorkehrungen getroffen

Bereits wenige Stunden nach dem ersten bekannt gewordenen Covid-19-Fall waren das Pflegepersonal und weitere Bewohner des St. Loyen Stifts durch das Gesundheitsamt vor Ort getestet worden. Vorsorglich wurden weitere Stichproben durchführt. Die letzten Ergebnisse werden zeitnah erwartet. Im Zuge der engen Abstimmung mit den Behörden wurden umgehend notwendige Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehört auch, dass betroffene Hausbewohner in einem speziell dafür eingerichteten Quarantänebereich rund um die Uhr versorgt werden.

Ein infizierter Bewohner wurden bereits vorsorglich ins Krankenhaus verlegt. Zwei weitere sind im Klinikum Detmold verstorben. „Ihren Angehörigen und allen, die ihr nahestanden, gilt unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl“, betont Dr. Ingo Habenicht.

Je eine Infektion in zwei weiteren Einrichtungen

Neben dem St. Loyen Stift sind auch das Altenzentrum am Schloss und das in Bad Salzuflen gelegene Altenzentrum Bethesda betroffen. In beiden Einrichtungen hat sich je ein Bewohner infiziert. Um die Verbreitung des Virus innerhalb der Einrichtungen zu stoppen, waren bereits vor einiger Zeit alle wohnbereichsübergreifenden Angebote eingestellt worden. „Unsere Mitarbeitenden tragen die erforderliche Schutzkleidung und arbeiten seit längerem nur noch in fest zugeordneten Teams zusammen“, erklärt Dr. Bodo de Vries, stellvertretender Geschäftsführer des Johanneswerks, den derzeitigen Arbeitsalltag in den Altenheimen.

Die Bewohner seien vorsorglich und zu ihrem eigenen Schutz auf ihren Zimmern isoliert worden. Sie nähmen dort auch ihre Mahlzeiten ein. „Ihre Versorgung ist sichergestellt und wir tun alles, um ihnen und unseren Mitarbeitenden auch in dieser herausfordernden Lage den bestmöglichen Schutz zu bieten“, betont de Vries.

Videotelefonie, um Kontakt zu halten

Das Johanneswerk steht in Kontakt zu den Angehörigen der Bewohner und informiert regelmäßig über alle Entwicklungen innerhalb der betroffenen Häuser. Um den Bewohnern trotz starker Einschränkungen auch weiterhin persönliche Kontakte zu ermöglichen, haben die Techniklotsen, ein Tochterunternehmen des Johanneswerks, eine Videotelefonie-Lösung entwickelt. Sie ermöglicht es, Anrufe datenschutzkonform von jedem beliebigen Gerät mit einer Kamera zu tätigen. Dafür werden alle Johanneswerk-Einrichtungen zusätzlich zu vorhandenen Geräten mit einem weiteren Tablet ausgestattet.

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