Richtfest: Umzug voraussichtlich im Spätsommer 2023

Lutherstift feiert Neustart im 5. Kanton

Feiern an der Petristraße Richtfest: Bezirksbürgermeisterin Gudrun Hennke, Zimmermeister Hans-Peter Vorderwisch, Regionaler Geschäftsleiter Peter-Christian König, der Vorsitzende der Johanneswerk-Geschäftsführung Dr. Ingo Habenicht und Hausleiterin Renata Schlichting. Fotos: Mike-Dennis Müller

Im August 2023 müssen die Umzugskartons gepackt sein: Das Lutherstift zieht um. Weg vom Fuß der Sparrenburg, hinein in den Bielefelder Osten. Dort entsteht an der Petristraße gerade ein modernes Gebäude, das sich auf einer Fläche von knapp 4.800 Quadratmetern strikt an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner orientiert. Erste Einblicke in den fertiggestellten Rohbau haben Angehörige und Mitarbeitende jetzt beim Richtfest gewonnen – und dabei auch gleich die ersten Nachbarn am neuen Standort kennengelernt. 
 

Ein großer Schritt

Der geplante Umzug ist ein großer Schritt für die Pflegeeinrichtung  des Ev. Johanneswerks – aber auch ein notwendiger. „Wir möchten unseren Bewohnern die Möglichkeit geben, in Hausgemeinschaften zusammenzuleben, die kleinen familienähnlichen Strukturen ähneln“ erklärte Peter-Christian König, Geschäftsleiter der Region Bielefeld in seiner Begrüßungsrede. Das sei im alten Lutherstift so nicht mehr umsetzbar gewesen – zu sehr ist das Gebäude, das aus dem Jahr 1953 stammt, in die Jahre gekommen.  

Das Wohnkonzept des dreigeschossigen Neubaus sieht vor, dass die Seniorinnen und Senioren in insgesamt sechs Hausgemeinschaften leben werden. Jeder und jede verfügt dabei über ein Zimmer mit eigenem Bad, zentraler Anlaufpunkt jeder Gemeinschaft wird eine große Wohnküche sein. Im Erdgeschoss des Hauses soll zudem ein großer Gemeinschaftsraum für alle entstehen. Ein wichtiges Element des modernen Wohnkonzepts – denn neben einer zukunftsfähigen Form des Zusammenlebens und der Versorgung steht auch die Entwicklung und Förderung eines Gemeinschaftsgefühls innerhalb des Quartiers im Fokus des neuen Lutherstifts 
 

Öffnung für den Stadtteil

„Um eine Vernetzung zu gewährleisten und Teilhabe und Zusammengehörigkeit zu fördern, wird das Johanneswerk einige Angebote des Lutherstifts auch für Menschen aus dem Stadtteil öffnen“, erläutert Peter-Christian König. Dazu gehöre zum Beispiel die Teilnahme am Mittagstisch, an Festen oder Vorträgen, aber auch die offene Nutzung des Gemeinschaftsraums. Das Haus werde als Treffpunkt und Schnittstelle für Bewohner, Angehörige und Nachbarschaft fungieren.  

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