Altenpflege: Neuer Flexpool des Johanneswerks unterstützt Einrichtungen im Ruhrgebiet

Damit der Dienstplan verlässlich bleibt

Das Flexwerk des Ev. Johanneswerks soll die Pflegesituation im Ruhrgebiet verbessern.

Dortmund/Bochum/ Ennepetal/Beckum/Iserlohn.  Wenn am Montagmorgen die fünfte Krankmeldung eintrudelt, stehen viele Alten- und Pflegeheime vor einem Problem. Bewohner und Patienten müssen versorgt werden, doch der Dienstplan funktioniert nicht mehr. Die Lösung: Kollegen anrufen, die eigentlich frei haben. „Dass Mitarbeitende für ausgefallene Kollegen einspringen müssen, ist unschön, aber in diesem Arbeitsfeld leider keine Seltenheit“, bestätigt Kalisha Schindler, die das Altenhilfezentrum Julie-Hausmann-Haus in Beckum leitet. Situationen wie diese gehören nicht nur in Zeiten von Corona zu ihrem Berufsalltag. Um sie künftig zu vermeiden, hat das Johanneswerk für das Ruhrgebiet ein sogenanntes FlexWerk gegründet.

 Pool soll die Pflegesituation verbessern

Der Name steht für einen neuen Personal-Pool, der die Pflegesituation in der Region verbessern, und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern soll, indem er personelle Engpässe unterbindet. Dafür finden im FlexWerk, anders als im klassischen Schichtdienst auch all jene Pflegefach- und -hilfskräfte ihren Platz, die zeitlich stark eingeschränkt sind. Eine Pflegefachkraft, die zum Beispiel nur an drei Tagen pro Woche nachmittags arbeiten gehen kann, kann hier genauso ihren Beruf ausüben wie jemand, der ausschließlich morgens oder abends Zeit hat. Das lässt den Mitarbeitenden genügend Raum für Flexibilität.

 Individuelle Arbeitszeiten, unbefristete Verträge

Gemeinsam mit ihnen werden individuelle Arbeitszeiten und nahegelegene Einsatzorte abgestimmt, die Mitarbeitenden erhalten unbefristete Arbeitsverträge und werden innerhalb des verabredeten Rahmens dort eingesetzt, wo personelle Engpässe entstehen. Aufgrund der Schutzmaßnahmen vor COVID-19 werden FlexWerk-Pflegekräfte zunächst nur in einer Einrichtung tätig sein. Perspektivisch sollen sie in mindestens drei Einrichtungen aushelfen.

„Mithilfe dieser neu gewonnenen Mitarbeitenden können wir zahlreiche Pflegeteams im Ruhrgebiet unterstützen und die Planbarkeit innerhalb der Einrichtungen weiter optimieren“, betont Dr. Susanne Schweidtmann, Leiterin der Stabsabteilung Personalmanagement im Ev. Johanneswerk, die das Projekt initiiert hat. Dadurch wachse auch innerhalb der Alten- und Pflegeeinrichtungen das Vertrauen in den Dienstplan.

Alle Informationen zum FlexWerk, zu Voraussetzungen, Einsatzorten und Bewerbungsmöglichkeiten  sind unter www.johanneswerk.de/flexwerk zu finden.

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