Marienstift-Bewohner im Ausweichquartier gut angekommen

„Wir haben keine bleibende Stadt, die zukünftige suchen wir!“

Bielefeld (JW). Mit einem Begrüßungs-Gottesdienst startete am Dienstag das Leben  im Übergangswohnheim des Marienstiftes an der Ernst-Rein-Straße die Arbeit. Das ehemalige Perthes-Haus ist während der Umbau-Phase der stationären Einrichtung am Lipper Hellweg für rund 15 Monate das Ausweichquartier für die Altenheim-Bewohner.

Diakon Frank Hellmund, Seelsorger in der Region Bielefeld, hatte mit der Hausleitung, Volker Rudolph, zu diesem besonderen Gottesdienst eingeladen. Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch Mitarbeitende und Angehörige nutzten gerne die Gelegenheit, nach den unruhigen Umzugstagen inne zu halten.
 
Der Gottesdienst stand unter dem Motto: „Wir haben keine bleibende Stadt, die zukünftige suchen wir!“ Diakon Hellmund betonte, dass ein solcher Umzug eine Herausforderung ist. Gerade das Packen von Koffern und Umzugskartons mit persönlichen Gegenständen, stimmt nachdenklich, lässt zurückblicken und nach vorne schauen, in die Zukunft. „Wir haben schon Schlimmeres erlebt!“ betonte einer der Bewohner kurz vor dem Umzug.

Die Ungewissheit, was man in den neuen vier Wänden vorfindet, ist nicht zu unterschätzen. Aber auch das gute Miteinander aller Helfer, die beim Packen der Koffer und Umzugskartons der Bewohner angepackt haben, hat dazu beigetragen, dass der Umzug reibungslos und erfolgreich ablief.

Doch der Geruch der frischen Farbe wird im Perthes-Haus noch anhalten! Die funktional eingerichteten Zimmer, welche auf Wunsch mit persönlichen Gegenständen der Bewohner bestückt wurden, haben dazu beigetragen, dass sich viele schon jetzt zu Hause fühlen. Viele vertraute Mitarbeitende tragen mit ihrer Beziehungsarbeit dazu bei, dass sich alle als Wohn- und Dienstgemeinschaft heimisch fühlen.

Der nächste öffentliche Gottesdienst im Perthes-Haus auf der Ernst-Rein-Straße findet am Samstag, 26. August, um 15:30 Uhr, unter der liturgischen Leitung von em. Pfr. Muthmann statt. Die endgültig bleibende Stadt, das Marienstift am Lipper-Hellweg, soll in zirka fünfzehn Monaten, nach der Sanierung, wieder bezogen werden.

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