80 Altenheim-Bewohner sind wohlbehalten im Marswidisstift angekommen

Umzug im großen Stil

Das Marswidisstift in Bielefeld-Schildesche

Das Marswidisstift in Bielefeld-Schildesche ist das neue Zuhause von 80 Bewohnerinnen und Bewohner. Fotos: Johanneswerk/ Mike-Dennis Müller

Bielefeld. Der Umzug einer mehrköpfigen Familie kann schon ein Kraftakt sein. Doch wie ist es, wenn 80 hilfe- und pflegebedürftige Personen gemeinsam ihren Altenheim-Standort wechseln? Hausleiterin Ines Weidhase und ihr Team vermeldeten nach drei Umzugs-Tagen: „Wir sind im neuen Marswidisstift gut angekommen.“

Johannesstift-Gelände in Bielefeld: Sitz der Johanneswerk-Hauptverwaltung, Heimat von jeweils zwei Altenheimen und zwei Kindergärten, sowie Standort von einem Krankenhaus und angeschlossenen Ausbildungsstätten. Ganz im Norden liegt der Neubau Marswidisstift, Ende 2019 fertiggestellt und seit Anfang Februar 2020 in Betrieb. Es ist der Ersatzbau für das Dietrich-Bonhoeffer-Haus, das 1974 auf dem Gelände als Altenkrankenhaus errichtet und dann als Altenheim genutzt wurde. Den Anforderungen an die Altenpflege wurde die Immobilie nun nicht mehr gerecht.

Die Handwerker waren am neuen Standort noch im Einsatz, als – Luftlinie 500 Meter entfernt – im alten Haus der Arbeitskreis ‚Umzug‘ gegründet wurde. „Wir hatten uns natürlich umgehört, welche Erfahrungen Kollegen mit solchen Umzügen gemacht hatten, haben uns beraten lassen von Fachleuten für Umzüge und Krankentransporte“, berichtet Ines Weidhase. Parallel mussten Bewohner und Angehörige vorbereitet und informiert werden. Die letzte Veranstaltung fand drei Wochen vor dem Umzug statt – zur Auffrischung.

Transport von 800 Kisten

Zum großen Teil gab es für das neue Haus – 80 Einzelzimmer verteilt auf sechs Wohnungen – neues Mobiliar. Dennoch hatte das Umzugsunternehmen einiges zu stemmen. Erster Tag: Transport der Möbel und Besitztümer der Bewohner in 800 Kisten. Zweiter Tag: Umzug von 40 Frauen und Männer mit Krankentransportwagen. Dritter Tag: Umzug der restlichen Bewohner. „Während in der Wohnung im 2. Stock schon die Zimmer bezogen wurden, waren im Erdgeschoss die Umzugsleute noch am Kisten tragen“, schildert Hausleiterin Weidhase die heiße Phase. Tag zwei und drei waren für die Mitarbeitenden eine Herausforderung, weil am alten und am neuen Standort der Alltag weitergehen, beziehungsweise schnell Einzug halten sollte. Neue Umgebung, neu zusammengesetzte Teams, neues Hauskonzept – alle mussten sich darauf einstellen.

Eine Blume zur Begrüßung

Und für die Bewohner war es auf jeden Fall aufregend – einschließlich des Empfangs am Haupteingang. „Jede Bewohnerin und jeder Bewohner wurde dort mit einer Blume begrüßt und dann in die neue Wohnung begleitet“, berichtet Ines Weidhase. Im Vorfeld hatte es viele Fragen zum neuen Haus gegeben und auch von Angehörigen den Wunsch, das zugedachte Zimmer vorab zu besichtigen.

Unterm Strich hat alles gut geklappt. „Die größte Herausforderung ist für alle, sich auf die neue Situation einzustellen.“ Zum Eingewöhnen brauche es noch etwas Zeit, ergänzt die Hausleiterin, vor mit Blick auf die Neuerungen. Zum Beispiel die ‚DankBar‘, den großen Raum im Erdgeschoss, gleich neben dem Eingang.

Die Angebote des Marswidisstift

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