Klinik Wittgenstein: Studie zur erfolgreichen Rückkehr an den Arbeitsplatz nach psychischer Erkrankung gestartet

Studienteilnehmer für innovative, deutschlandweite Studie gesucht

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Klinik Wittgenstein hat Studie zur erfolgreichen Rückkehr an den Arbeitsplatz nach psychischer Erkrankung gestartet. [Logo: Alexianer St. Joseph Berlin-Weißensee GmbH]

Bad Berleburg. Psychische Störungen führen etwa doppelt so häufig zur Arbeitsunfähigkeit wie körperliche Erkran-kungen. Wenn die erfolgreiche Rückkehr an den Arbeitsplatz nicht gelingt, drohen der Arbeitsplatzverlust und im schlimmsten Fall, nach langer chronischer Erkrankung, eine Frühberentung.

Nach wie vor müssen gerade psychisch erkrankte Menschen die sensible Übergangsphase von stationärer Behandlung zur Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz alleine meistern. Hier setzt die „Intensivierte Return to Work-Nachsorge in psychiatrischen Institutsambulanzen“ (RTW-PIA Studie) an, um Betroffene durch ein besonderes Förderprogramm bei der erfolgreichen Rückkehr an den Arbeitsplatz zu unterstützen. Diese so genannte Rückfallnachsorge umfasst die Begleitung der Betroffenen in jedem Teil des Prozesses durch ein multiprofessionelles Team. Das Geld dafür stellt der Gemeinsame Bundesausschuss mit 4,3 Millionen Euro aus seinem Innovationsfond zur Förderung und Erforschung sogenannter neuer Versorgungsformen zur Verfügung. Die Klinik Wittgenstein nimmt mit ihrer Psychiatrischen Institutsambulanz an dieser deutsch-landweiten Studie unter der Federführung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) teil.

Für diese innovative Studie sucht die Klinik Wittgenstein interessierte Patientinnen und Patienten zur Aufnahme in die Kontroll- und Untersuchungsgruppe. Sie erhalten die Chance auf die Teilnahme an einem persönlichen Behandlungs-Coachingprogramm zur Rückkehr an den Arbeitsplatz nach psychischer Erkrankung, welche neben Einzel- und Gruppenbehandlungen auch eine webbasierte Nachsorge umfasst. Bei Interesse an einer Teilnahme oder für weitere Informationen ist eine Kontaktaufnahme unter der Telefon-nummer 02751 81- 1510 (mittwochs zwischen 9 und 9.30 Uhr) sowie 02751 81- 1611 (donnerstags zwischen 9 und 9.30 Uhr) oder unter der E-Mail-Adresse rtw-pia​@johanneswerk.de möglich.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen

Anna Lena Jung, Sozialdienst Klinik Wittgenstein

Anna Lena Jung

RTW-PIA Beauftragte

Sprechzeiten: Di 9 - 9.30 Uhr

Sählingstraße 60
57319 Bad Berleburg

Sarah-Louise Unterschemmann

RTW-PIA Beauftragte

Sprechzeiten: Mi 9 - 9.30 Uhr

Telefon: 02751 81-1510

Sählingstraße 60
57319 Bad Berleburg
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