inkontakt: Ehrenamtliche Telefongefährten für Einsatz geschult

Kommunikativ und aufgeschlossen

Ein gutes Ohr für den Gesprächspartner am anderen Hörer und Freude an der Unterstützung hilfebedürftiger Menschen: inkontakt-Leiterin Birgit Hoffmann (4.v.l.) freut sich über das Engagement der ehrenamtlichen Telefongefährten. Foto: Johanneswerk/Christian Weische

Bielefeld (JW). Sie sind kommunikativ und aufgeschlossen, kennen sich mit den Alltagsthemen hilfebedürftiger Menschen aus. Ihr Bezeichnung: Telefongefährten. Sie gehören als ehrenamtliche Mitarbeiter zum Team des Hausnotrufs inkontakt im Ev. Johanneswerk. Für Menschen, die zurückgezogen leben oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sind Telefongefährten eine große Hilfe.

In der vielfältigen Medienwelt ist an Unterhaltung und Informationen kein Mangel. „Aber ein Gespräch können Radio und TV-Sender nicht ersetzen“, macht inkontakt-Leiterin Birgit Hoffmann deutlich. Diese Möglichkeit bieten die Telefongefährten, die darüber hinaus auch mit Hinweisen und Tipps weiterhelfen können. Ob es nun um den Einkauf, dubiose Anrufe oder konkrete Hilfen geht: Telefongefährten haben Verständnis fürs Thema und  wissen, wo es weitere Informationen gibt.

Die Telefongefährten, allesamt gestandene Menschen mit Lebenserfahrung, werden vom Johanneswerk gut geschult und vorbereitet. „Auch sie sollen das Gespräch mit einem guten Gefühl beenden können“, unterstreicht Birgit Hoffmann. Das Schulungspaket umfasst den Einblick in den Alltag der Hausnotruf-Zentrale und Gespräche mit einer Psychologin. „Wir möchten Vertrauen aufbauen, das ist ganz wichtig. Und dazu gehört natürlich auch, dass sich die Angerufenen in unserer Zentrale über die Seriosität des Anrufs rückversichern können.“

Angesiedelt sind die Telefongefährten beim Hausnotruf Johanneswerk inkontakt. Dessen Büros sind sozusagen der Standort der Ehrenamtlichen. Die inkontakt-Fachleute stehen den Ehrenamtlichen auch mit Rat und Tat zur Seite. Und noch wichtiger: Sie wissen, wo der Bedarf an einem geeigneten Gesprächspartner besteht.

Die zweite Schulungsrunde ist abgeschlossen, die Teilnehmer sind nun im Einsatz. Wer gern im Kontakt mit älteren Menschen ist und sich für diese ehrenamtliche Aufgabe interessiert, erfährt mehr unter  Tel. 911 77 77.

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