Seeleneulen im Alten- und Pflegeheim

Gefiederter Besuch im Haus am Ginsterweg

Bild einer Eule

Premiere: Im Haus am Ginsterweg waren zum ersten Mal Seeleneulen zu Besuch.

Castrop-Rauxel. Auf den 9. Mai 2019 freuten sich die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die Mitarbeitenden des Alten- und Pflegeheims „Haus am Ginsterweg“ ganz besonders. Es stand eine Premiere an: An diesem Vormittag kam Tom Rusdorf zum ersten Mal mit seinen Eulen nach Castrop-Rauxel. Auf einer Stange auf der Rückbank seines Autos saßen die Therapeuten mit zartem Gefieder schon bereit. Nur Käthe, die größte Eule, fuhr im Kofferraum mit.

Die Mitarbeitenden der Einrichtung wurden von dem überaus sympathischen „Eulenvater“ Tom Rusdorf direkt eingespannt und so hatte jeder eine kleinere oder größere Eule auf dem Arm. In einer Polonäse ging es dann quer durch den Garten in den gut besuchten Speisesaal, wo die Bewohnerinnen und Bewohner schon gespannt warteten.

Eulen als Therapeuten

Hautnah konnten die Besucher die Eulen begutachten, streicheln und sogar selbst auf dem Arm halten. Bei den Eulen handelt es sich um handaufgezogene und sehr zahme Therapie-Vögel, welche speziell trainiert werden und den engen Umgang mit Menschen gewohnt sind. Insgesamt sieben verschiedene Exemplare brachte Tom Rusdorf mit in die Einrichtung: Da war zum Beispiel Käthe, der große Uhu mit einer Spannweite von 1,60 Meter. FooFoo der Brillenkauz mit seinen stechend gelben Augen. Nyx, die kleine Kreischeule, die ihrem Namen an diesem Tag keine Ehre machte und kaum einen Mucks von sich gab.  Und außerdem noch zwei Jungtiere, die drei Wochen alte Maskeneule Fridolin und der kleine Paul, eine fünf Wochen alte Schleiereule.

Lieblingstier Eule

Der direkte Kontakt löste bei den Besuchern gleichermaßen Begeisterung und Faszination aus. „Eulen sind meine absoluten Lieblingstiere. Einmal einen ausgewachsenen Uhu auf dem Arm zu haben, war schon etwas ganz besonderes. Diese Augen sind unglaublich. Wenn das Tier einen aus wenigen Zentimetern Entfernung direkt anschaut, hat man das Gefühl, innerhalb der nächsten 30 Sekunden hypnotisiert zu werden“, so Lars Rosner, Eulenfan und Einrichtungsleiter.

Tom Rusdorf brachte nicht nur seine gefiederten Assistenten mit, sondern auch allerhand interessantes Wissen über die Eulen, welches er gerne mit dem Publikum teilte. Wussten Sie, dass die Schneeeule erst ab einer Temperatur von - 60 C° anfängt zu frieren und es sich bei der Eule „Hedwig“ aus dem Harry Potter Filmen nicht um ein Weibchen, sondern um ein älteres Männchen handelt?  

Der Besuch von den Seeleneulen wird den Besuchern bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Wann hat man sonst die Möglichkeit, diesen überaus faszinierenden, aber sonst so scheuen Tieren so nah zu sein?

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