Die Leiterin des Personalmanagements über Frauen in Führungspositionen und Aufstiegschancen im Werk

Fünf Fragen an: Dr. Susanne Schweidtmann

Leiterin der Stabsabteilung Personalmanagement im Ev. Johanneswerk: Dr. Susanne Schweidtmann

Bielefeld. Seit Oktober 2012 leitet Dr. Susanne Schweidtmann das Personalmanagement im Ev. Johanneswerk.  Mit ihrem Team arbeitet sie unter anderem daran, Mitarbeitende für die Pflege zu gewinnen und den diakonischen Träger als attraktiven Arbeitgeber weiterzuentwickeln.

Frauen in Führungspositionen – ist das auch im Johanneswerk ein Thema?
Dr. Susanne Schweidtmann: Unsere Branche ist insgesamt ‚frauenlastig‘, das bemerkt jeder sofort, der eine unserer Einrichtungen betritt. Aber Ja – das ist für das Unternehmen ein Thema.


Wie hoch ist der Anteil weiblicher Johanneswerker?
Schweidtmann: Rund 82 Prozent der 7.000 Mitarbeitenden sind weiblich. Aber das ist auch bedingt durch unsere Struktur. In der Altenhilfe, dem größten Arbeitsfeld, sind insgesamt 4.300 Menschen tätig. Die pflegenden Mitarbeiter sind überwiegend Frauen.


Wie steht es mit Aufstiegschancen in der Pflege?
Schweidtmann: Im Gefüge einer stationären Einrichtung oder eines ambulanten Dienstes gibt es verschiedene Führungsaufgaben. Beispiel Altenheim: Wohnbereichs-, Pflegedienst- und schließlich Hausleitung müssen fachlich qualifiziert sein und fit im Management. Die Weiterentwicklung hin zu einer Aufgabe mit wachsender Verantwortung wird von uns individuell gefördert. Wir haben Mitarbeitende, die bei uns die Ausbildung absolviert haben und heute hohe Führungspositionen ausüben.


Ist die Förderung auf die Theorie ausgerichtet?
Schweidtmann: Theorie kann eine gute Basis sein – aber wir bieten einiges mehr. Zum Beispiel ein Trainee-Programm, bei dem die Teilnehmer mit einer erfahrenen Kraft zusammenarbeiten. Solche Trainee-Zeiten durchlaufen auch Mitarbeitende, die größere Organisationseinheiten – bei uns sind das Regionen – übernehmen werden. Die Trainees sind übrigens männlich und weiblich.


Ist ein Erfolg der Programme zu erkennen?
Schweidtmann: Alle Förderprogramme müssen Teil eines Ganzen sein. Das fängt bei Angeboten für alle Mitarbeitende an und reicht bis in die Führungsebenen. Und jede/jeder Trainee, die/der später mit dem Plus an Verantwortung gut umgehen und Mitarbeiter führen kann, ist ein Gewinn.

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