Bundestagsmitglied und Staatssekretär Jens Spahn besuchte Bültenhaus

Begeistert über Konzepte für das Alter

Sprachen in der Taverne des Bültenhauses über moderne Wohnformen des Alters: (v.l.) Ann-Kathrin Terstegge (Pflegedienstleitung Bültenhaus), Staatssekretär Jens Spahn, Heinrich Welsing (CDU-Bürgermeisterkandidat Bocholt), Johanneswerk-Vorstand Dr. Bodo de Vries, Regionalgeschäftsführer Andreas Eckhardt und Vera Lehmkuhl (Leiterin Käthe-Kollwitz-Haus Bocholt). Foto: Ulla Emig

Bocholt (JW). Jens Spahn, der frisch ernannte parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und ehemalige gesundheitspolitische Sprecher  der CDU, besuchte jetzt das Bültenhaus in Suderwick. Und zeigte sich begeistert über die „Konzepte, die hier für die Pflege und das Leben im Alter gedacht werden.“

Das Pflege- und Wohnprojekt des Ev. Johanneswerks bietet  neben zwölf altengerecht ausgestatteten Wohnungen auch die Besonderheit einer Wohngemeinschaft  für insgesamt neun Seniorinnen und Senioren an. Der Hilfe- und Pflegebedarf im Bültenhaus wird ambulant gedeckt und auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Mieterinnen und Mieter zugeschnitten; sie sind zudem mit einem Notrufsystem ausgestattet und Mitarbeitende des Pflegeteams stehen vor Ort zur Verfügung.

Für Dr. Bodo de Vries, stellvertretender Vorsitzender des Johanneswerks, ist das Anfang 2009 eröffnete Bültenhaus eine „reine  Erfolgsgeschichte“. Die nächsten stationären Einrichtungen sind weiter entfernt und diese moderne Wohnform fürs Alter kommt gut an. „Die Nachfrage ist sehr groß“, sagte de Vries beim  Besuch von Staatssekretär Spahn.  

Der Versorgungslücke begegnen

Wie hoch die Bedeutung eines solchen Wohnprojekts  ist, machte de Vries  an den sich verändernden gesellschaftlichen und sozialpolitischen  Verhältnissen deutlich. Bedingt durch den demografischen Wandel stehe zukünftig einer „wachsenden Zahl von Pflegebedürftigen eine schrumpfende Zahl von professionell Pflegenden und ein reduziertes familiales Pflegepotenzial zur Verfügung“. Wenn  nicht die häusliche und quartiersnahe Versorgung ausgebaut werde, würden alte und pflegebedürftige Menschen  in die stationäre Versorgung getrieben – wo es an Personal fehle.

Um dieser  Versorgungslücke zu begegnen, so Dr. de Vries, gelte es, Alternativen zur heutigen Heimversorgung zu entwickeln.  Eine große Herausforderung – aber möglich, wie am Beispiel des Bültenhauses deutlich zu erkennen ist: „Wer hier lebt, braucht kein Altenheim mehr“, machte Dr. de Vries deutlich. So verwundert es auch nicht, dass das Johanneswerk derzeit Überlegungen anstellt, diese Strukturen in Suderwick weiterzuentwickeln und auszubauen. „In absehbarer Zeit werden wir wohl  konkrete Pläne vorstellen können“,  versprach denn auch  Johanneswerk-Regionalgeschäftsführer Andreas Eckhardt.

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