Festakt und Tagung anlässlich des Jubiläums

50 Jahre Rhein-Klinik Bad Honnef

Außenansicht der Rhein-Klinik und der Tagesklinik in der Villa Modersohn

Die Rhein-Klinik in Bad Honnef feierte im September 2022 50-jähriges Jubiläum. Foto: Johanneswerk/Stephan Wemhöner

Bad Honnef (JW). Was im Rahmen eines Modellprogramms der Bundesregierung zum Ausbau psychotherapeutischer Behandlungsplätze im Jahr 1972 angestoßen wurde, hat sich heute fest als psychosomatische Klinik etabliert – die Rhein-Klinik in Bad Honnef. Das Fachkrankenhaus feierte in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt am vergangenen Freitag in der Erlöserkirche an der Luisenstraße und einer Fachtagung zum Thema ‚Gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die psychosomatische Medizin‘.

Beim Festakt in der Erlöserkirche haben 110 Mitarbeitende der Klinik und Gäste teilgenommen. In verschiedenen Grußworten wurden dabei die Bedeutung der Psychosomatik und die Entwicklung der Rhein-Klinik in den letzten 50 Jahren hervorgehoben. Dr. Ingo Habenicht, Vorsitzender der Geschäftsführung des Ev. Johanneswerks, betonte in seiner Rede mit Blick auf die Zukunft der Rhein-Klinik: „Von der reinen Fachklinik weg entwickeln wir uns hier weiter als ‚Versorgungszentrum seelische Gesundheit‘, was sowohl weiterhin den überregionalen Leuchtturmcharakter einer spezialisierten Fachklinik als auch die regionale Versorgung seelisch erkrankter Menschen beinhaltet.“

Weitere Grußworte sprachen Notburga Kunert, Stellvertretende Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises, Johanna Liel, Leiterin der Wirtschaftsförderung Bad Honnef, Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor des UKB, Prof. Dr. Markus Banger, Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Bonn, und Ludger Greulich, Geschäftsleiter der Rhein-Klinik. Dr. Andreas Wolf, Ärztlicher Direktor der Rhein-Klinik, blickte in seiner Rede auf die Geschichte der Rhein-Klinik zurück.
 

Zweites psychosomatisches Krankenhaus im Ev. Johanneswerk

Im Jahr 1972 wurde das Krankenhaus für Psychosomatik und Psychotherapie an der Luisenstraße in Bad Honnef eröffnet. Das Modellprogramm der Bundesregierung zum Ausbau psychotherapeutischer Behandlungsplätze sah unter dem Eindruck der Psychiatrie-Enquete vor, dass psychisch Erkrankte prinzipiell die gleichen Rechte und ebenso optimale Unterstützung wie körperlich Erkrankte bekommen sollen. Damit wurde die Klinik zum zweiten psychosomatischen Krankenhaus im Ev. Johanneswerk, neben der schon bestehenden Klinik Wittgenstein in Bad Berleburg.

Als weiterer größerer Schritt wurde 2006 die Villa Modersohn auf dem Gelände der Rhein-Klinik, ein Bau aus Mitte des 19. Jahrhundert, zu einer Tagesklinik umgebaut.

Fachklinik mit hohem Ansehen

Heute ist die Rhein-Klinik eine anerkannte Klinik, die bei Patientinnen und Patienten und in der Fachwelt ein hohes Ansehen genießt und mit 145 Mitarbeitenden zu einem der großen Arbeitgeber in Bad Honnef gehört. Genau diese Gruppe nahm Dr. Andreas Wolf bei seiner Rede besonders in den Blick: „In all den Jahren gibt es eine wichtige und unveränderte Konstante in der Rhein-Klinik, welche für eine beziehungsorientierte Behandlung notwendig ist. Dies sind die Mitarbeitenden aller in der Klinik vertretenen Berufsgruppen.“

Pro Jahr werden in Bad Honnef durchschnittlich 700 Patienten mit psychosomatischen, funktionellen und seelischen Beschwerden voll- und teilstationär behandelt. Im Rahmen einer psychiatrischen Institutsambulanz bietet die Rhein-Klinik zudem ambulante Therapien an.

Neben einer allgemein psychosomatischen Versorgung liegt der Behandlungsschwerpunkt der Fachklinik auf Traumafolgestörungen, Psychosomatische Behandlungen im Alterungsprozess sowie Psychosomatische Schmerzstörungen. Im Aufbau befindet sich eine Station für Junge Erwachsene und ein klinikübergreifendes Angebot für Patienten mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.

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