Rückblende: Vor 50 Jahren verabschiedete das Johanneswerk 23 Studierende

„Sozialarbeit ist mehr als Broterwerb“

Examensfeier an der Höheren Fachschule für Sozialarbeit. Foto: Johner

Im März 1965 verabschiedete Pastor Werner Graf von der Schulenburg, der damalige Leiter des Ev. Johanneswerks, 23 Studierende der Höheren Fachschule für Sozialarbeit im Johannesstift. Alle hatten nach dreijähriger theoretischer und praktischer Ausbildung das Staatsexamen erfolgreich abgelegt. „Sozialarbeit ist mehr als Broterwerb“ titelte die Westfälische Zeitung in Anlehnung an die Abschiedsworte des Ausbildungsleiters.

Die Freie Presse beschrieb die zukünftigen Tätigkeitsfelder der Absolventen: „Sie können damit sowohl in der kirchlichen Sozialarbeit und Jugendpflege, in der Heimerziehung, der Erziehungsberatung, der Berufsberatung und Arbeitsvermittlung, der Gefängnis- und Strafentlassenen-Fürsorge sowie auch an anderen Stellen fürsorgerischer und sozialpädagogischer Arbeit in allen Ländern der Bundesrepublik tätig werden.“

Die Höhere Fachschule für Sozialarbeit gehörte von 1959 bis 1969 zum Ev. Johanneswerk.

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