Das Ev. Johanneswerk geprägt und weiter entwickelt

Gedenkfeier für Dr. Hartmut Dietrich

Für sein ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Organisationen und Verbänden wurde Dr. Hartmut Dietrich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Foto: Werner Krüper

Bielefeld (JW).  Nach Unternehmensgründer Pastor Karl Pawlowski hat er wie kein zweiter das Johanneswerk geprägt: zielstrebig, beharrlich und mit viel Überzeugungskraft. Im Rahmen einer Gedenkfeier hat das Ev. Johanneswerk heute seinen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Hartmut Dietrich gewürdigt. Er war Ende Januar im Alter von 88 Jahren verstorben.

Der gebürtige Bielefelder, Sohn von Pastor Gustav Dietrich (ehemaliger Leiter der Anstalt Eckhardtsheim) wurde 1958 noch durch Johanneswerk-Gründer Karl Pawlowski als Referent im Bereich Personalwesen berufen. Das war der Start seiner Karriere in der Diakonie: 38 Jahre war der promovierte Volkswirt in verantwortlichen Positionen tätig; 22 Jahre an der Spitze des Johanneswerks. Im Ruhestand blieb Dr. Dietrich ein engagierter Impulsgeber und setzte sich für die Entwicklung der Hospizarbeit im Werk ein.

Im Beisein der Familie Dietrich wurde bei der Gedenkfeier in der Johannesstiftskapelle das Wirken des Verstorbenen lebendig. Wolf-Eckart Dietrich (Orgel und Klavier) gestaltete, unterstützt von Nohad Becker (Mezzosopran), den musikalischen Part.  

Wirken zum Wohle der Menschen

Ausführlich blickte der jetzige Vorstandsvorsitzende Dr.  Ingo Habenicht in seiner Gedenkrede auf das berufliche Wirken Hartmut Dietrichs zurück und resümierte: „Er hat das Johanneswerk und die Verwirklichung des diakonischen Auftrags über viele Jahrzehnte enorm vorangebracht, zum Wohl der Menschen, für die wir in der Diakonie da sind.“

Stellvertretend für zahlreiche anwesende Weggefährten schilderte anschließend Johanneswerk-Vorstand Burkhard Bensiek in der Johannesstiftskapelle seine Erinnerungen an Dr. Dietrich, mit dem er als Vorstandsassistent zusammengearbeitet hat.

Für die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe würdigte Pastor i.R. Hans Bachmann (ehemals Verwaltungsrat) den Verstorbenen und sein jahrelanges Engagement im Diakonischen Werk. Prälat em. Rudolf Schmidt (Vorsitzender des Aufsichtsrates Kuratorium Deutsche Altershilfe) unterstrich die Verdienste des ehemaligen KDA-Vorsitzenden Dr. Dietrich.

Bei der Lesung von Zitaten aus einem 1996 erschienen Interview wurde deutlich, wie zukunftsgerichtet Dr. Hartmut Dietrich die Aufgaben eines diakonischen Unternehmens bereits während seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender gesehen hat.

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