Aktionskalender

Wir stellen Ihnen jeden Monat eine besondere Aktion vor, die in einer Einrichtung stattgefunden hat. Lesen Sie selbst, welche abwechslungsreichen Ideen vor Ort umgesetzt wurden, um den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Tapetenwechsel zu ermöglichen.

Juli

Europa-Reise – ganz bequem

Italien lag gleich um die Ecke und nach Frankreich und Österreich war‘s auch nicht weit. Im Matthias-Claudius-Haus übernahmen drei Altenheim-Wohnbereiche abwechselnd die Gastgeberrolle  und erwarteten die Mitbewohner in stimmiger Dekoration mit landestypischen Speisen. Erinnerungen an Urlaubsreisen standen schnell im Mittelpunkt der Gespräche. Der Auftritt des lettischen Chores Ziemel Zeme war später noch das musikalisches Highlight des ‚Tapetenwechsels‘.

Juni

Wandern bei Wind und Wetter

Wenn die Regenwolken im Märkischen Kreis tief hängen, kann man trotzdem gemeinsam Spaß haben! Die Auszubildenden der Sparkasse Lüdenscheid hatten im Rahmen einer Spenden-Challenge zum Wandertag eingeladen. Und die Bewohner des Johannes-Busch-Wohnverbundes nahmen das Angebot gern an. Während der gemeinsamen Wegstrecke (im Hintergrund Wasserschloss Neuenhof) und später beim geselligen Ausklang in einer Wanderhütte war Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch.

Mai

Mit Robben auf Tuchfühlung

Sonne, Sand und Meer - acht Bewohnerinnen des Wilhelm-Florin-Zentrums genossen den achttägigen Urlaub auf der niederländischen Insel Texel. Im ‚Ecomare‘, dem Naturschutz-Zentrum, informierten sie sich über die Meereswelt, erfreuten sie sich an den munteren echten Seerobben und ließen sich vor den künstlichen fotografieren. Ausgangspunkt für alle Unternehmungen war die barrierefreie Unterkunft in De Koog, die genug Platz für die Urlauberinnen und ihre fünf Begleitpersonen bot. 

April

Aktivität statt Langeweile

Ein gutes Mittel gegen die Langeweile: Aktivität. Die Werkstattgruppe im Käthe-Kollwitz-Haus hat Boards gefertigt, die dementen Bewohner mit Bewegungsdrang Abwechslung bieten. Die Gegenstände wurden gespendet, das Trägermaterial im Baumarkt erstanden. Da gibt es einiges zum Drehen, Drücken, Stecken, Auf- oder Abzuschließen – kurzum: es lässt sich viel ausprobieren und die Hände sind gefordert. Die Boards sind so gebaut, dass sie gut zu transportieren sind.

März

City-Ausflug: Schauen und Erinnern

Der große Transporter des Theodor-Fliedner-Heimes fährt vor – es geht in die Dortmunder Innenstadt. Schon auf der Fahrt gibt es viel zu Schauen: Wo geht’s jetzt lang? Was stand denn früher an dieser Straße? Ziel der Gruppe von Bewohnerinnen, Angehörigen und Begleiterinnen aus dem Haus ist das Museum für Kunst und Kultur, das nicht nur Gemälde und Skulpturen, sondern auch Möbel und Kunsthandwerkliches präsentiert. Im Museums-Café klingt  ein anregender Ausflug aus.

Februar

Kuscheliges Fell kraulen

Fine und Otto, die Kaninchen, erkunden hoppelnd das Foyer des Albert-Schweitzer-Hauses, vier zahme Hühner spazieren hinterher. Max und Moritz, die Meerschweinchen sind nur am Grünzeug interessiert. Das Federvieh beobachten, kuscheliges Fell kraulen:  Daniela Rogers, Fachkraft für tiergestützte Therapie, die die ungewöhnlichen Besucher mitgebracht hat, braucht kaum Gesprächsanstöße geben. Erinnerungen werden wach, man kommt miteinander ins Plaudern.

Januar

Der Zirkus kommt zu Besuch

Wenn wir nicht zum Zirkus kommen, kommt der Zirkus zu uns! Artisten und Tiertrainer der Familie Tränkler sind gern im Ludwig-Steil-Haus zu Gast und präsentieren einen Ausschnitt aus ihrem Programm. So wird der größte Raum der Einrichtung zur Manege für die Künstler des Zirkus Verona. Ob Jonglage oder Tiernummer, die Zuschauer hatten Spaß und sparten nicht mit Applaus! Zirkusluft schnuppern im tristen Wintermonat Januar – das war ein besonderes Erlebnis.