Wohnverbund Datteln feiert Richtfest für eine neue Außenwohngruppe

Neues Zuhause für Menschen mit Behinderung

Richtfest an der Vincenzstraße in Datteln

An der Vincenzstraße konnte am Freitag, 19. Oktober, Richtfest gefeiert werden. Foto: Dattelner Morgenpost

„Das Richtfest sei eigentlich ein Fest der Handwerker“, so Olaf Holtermann, Leiter des Johanneswerk Wohnverbundes in Datteln. Obwohl sich die Handwerker am vergangenen Freitag entschuldigen ließen, feierten unter anderem die zukünftigen Bewohner, Familienangehörige und Nachbarn die Fertigstellung des Rohbaus an der Vincenzstraße  6.  Dort sollen im nächsten Jahr zwölf Menschen mit Behinderung einziehen.

Im Untergeschoss ist dabei eine Wohngruppe für acht Personen geplant. Im Obergeschoß soll Wohnraum für vier weitere, etwas selbständigere Menschen entstehen. Auch ein Büro und Schlafplätze für Mitarbeiter sind eingeplant. „Seit der Grundsteinlegung im Juli ist es mit dem seit 2011 geplanten Projekt voran gegangen“ freute sich Burkhard Bensiek aus der Geschäftsführung des Johanneswerks. 1,5 Millionen Euro kostet der neue Bau.

Wohnverbund Datteln legt den Grundstein für eine neue Außenwohngruppe

Menschen mit einer geistigen Behinderung gehören mitten hinein ins städtische Leben. Diesen Anspruch verfolgt das Johanneswerk in Datteln mit Erfolg. Mit dem Bau eines neuen Hauses an der St. Vincenz Straße 6  geht der Johanneswerk Wohnverbund konsequent diesen Weg.

Am Freitag, 22. 06. 2018 feierten künftige Bewohner, Angehörige, Nachbarn, Freunde und Johanneswerk-Mitarbeiter die offizielle Grundsteinlegung für das Haus, dessen Erdgeschoss praktisch schon steht.
In einer ökumenischen Andacht stellten die Pfarrer Ludger Schneider (St. Amandus) und Thomas Mämecke (Lutherkirche) das Haus unter Gottes Segen.

Die barrierefreie Außenwohngruppe wird zwölf Menschen mit geistiger Behinderung eine Heimat geben. Das Raumprogramm des Hauses sieht eine Achter-Wohngruppe, eine Paarwohnung und zwei Einzelappartements vor. „In Datteln ist Inklusion nicht nur ein Wort, hier wird es gelebt, und das ist besonders dem Johanneswerk zu verdanken“, sagte Bürgermeister André Dora in seinem Grußwort. Neben dem Grundstein wurde auch eine Zeitkapsel mit verschiedenen Gegenständen ins Gebäude eingemauert.

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