Besuchsverbot in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe

Maßnahmen im Johanneswerk

Betriebsstätte Kierspe, Studjo Arbeit und Qualifizierung Ev. Johanneswerk

Corona-Prävention: Das Johanneswerk hat auf Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales ein Besuchsverbot für seine Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe ausgesprochen. Foto: Johanneswerk/Christian Weische

„Der Schutz von Mitarbeitenden, Bewohnern, Angehörigen, Klienten und externen Kontaktpersonen hat für das Ev. Johanneswerk höchste Priorität“, sagt Dr. Ingo Habenicht, Vorsitzender der Geschäftsführung. Um die Gesundheit alle Beteiligten zu gewährleisten und zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus beizutragen, wurde deshalb ein interner Krisenstab eingerichtet, der weitreichende Schutzmaßnahmen koordiniert.

Besuchsverbot in Altenheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe

 Pflege- und Altenheime sowie Wohnformen der Behindertenhilfe im Ev. Johanneswerk sind für Besucher vorerst nicht mehr geöffnet. Dies geschieht auf Vorgabe des Bundesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und zum Schutz aller Bewohner. Im Einzelfall können Ausnahmen für nahestehende Personen, bspw. im Rahmen der Sterbebegleitung, nach Absprache mit der Einrichtungsleitung ermöglicht werden.

Schließung von Werkstätten und Kitas

Nach den Kindertagesstätten (Kitas) in Bielefeld hat das Johanneswerk  auch seine Tagespflegeangebote und die Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) geschlossen. Dies ist auf Anweisung des Ministeriums und zum Schutz aller Beteiligten geschehen. Für die Tagespflege wird es ebenso wie für die Beschäftigten der Betriebsstätten im „Studjo|Arbeit und Qualifizierung“, die außerhalb nicht anderweitig betreut werden können, eine Notfallbetreuung geben. Das gilt zum Beispiel für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die eine feste Tagesstruktur benötigen. Etwa die Hälfte der Mitarbeitenden aus den Studjos stellen ihre Arbeitskraft dort zur Verfügung, wo sie benötigt wird: Sie gehen direkt in die Wohneinrichtungen, in denen die Beschäftigen zuhause sind und gewährleisten dort deren Betreuung. „Die Produktion in den Studjo-Betriebsstätten wird weiterhin aufrechterhalten, dringende Aufträge werden von uns bearbeitet“, sagt Christoph Pasch, Geschäftsleiter des Arbeitsfeldes Behindertenhilfe Arbeit.

Ihr Kontakt für Fragen zu den Werkstätten

Christoph Pasch
Geschäftsleiter Behindertenhilfe Arbeit
Mail: studjo@johanneswerk.de
Tel.: 02351/95808-94

 

 

 

 

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