Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Die Bibel: Biblische Texte sind wegweisend für diakonisches Handeln.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.Das Kreuz ist das Symbol für Jesus Christus.  Es erinnert an Leid und dessen Überwindung. Beides sind zentrale Themen helfenden Handelns in der Diakonie.
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Strolche machen sich auf zur Mondmission
Mini-Astronauten entdecken den Weltraum im Johannesstift



Da ist die Erde: Seida (rechts) zeigt auf welchen Planeten wir leben, während sie mit Erzieherin Kathrin Breucker und Lennart ein Planetenbuch anschaut. Foto: Christian Weische
Bielefeld (JW 10.3.2010). Sonne, Mond und Sterne – die Liedzeile kennt ja jedes Kind vom Martinsumzug. Doch die kleinen Entdecker des Familienzentrums Johannesstift im Haus Sonnenblume wissen noch viel mehr über das unendliche Weltall. In der Strolche-Gruppe dreht sich seit Januar alles um Uranus, Pluto, Merkur oder Neptun. Dafür haben sie in der Kindertagesstätte (KITA) des Johanneswerks extra eine Weltraumecke auf ihrem eigenen Strolch-Planet eingerichtet, ein Mondfahrzeug gebaut und Bilder aus fremden Galaxien aufgehängt.

Alles begann mit einer Kinderkonferenz, während der die 20 Kinder abstimmten, welches Projekt sie gerne bearbeiten möchten. Am Ende setzten sich die Weltall-Fans deutlich gegen die Dschungel-Fraktion durch. Seitdem schweben die Mini-Astronomen in anderen Sphären. Fünf Stück gibt es, um genau zu sein. „Ganz unten hier bei den Wolken und Vögeln ist das erste Stockwerk. Und die Rakete fliegt hoch bis in den fünften Stock, wo es ganz schwarz ist, da ist das Weltall“, erklärt der vierjährige Jie vereinfacht. Wer kann schon Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre, Thermosphäre oder Exosphäre aussprechen – so heißen die fünf Stockwerke bis zum Weltall nämlich in der Fachsprache. „Wir mussten uns selbst in das Thema erst einmal einlesen“, erzählt Erzieherin Kathrin Breucker. „Vor dem Projekt wusste ich viele Details nicht. Zum Beispiel, das Jupiter der größte und Pluto der kleinste Planet ist.“

Uranus ist grün

Jede Woche rückt ein neuer Planet ins Blickfeld. Zur Zeit geht es um Uranus. „Wie ist denn Uranus beschaffen?“, fragt Breucker. „Aus Eis, Wasser, Gas und Fels“, erklärt die fünfjährige Johanna. „Daher ist er auch grün“, ergänzt Inga (6). Und genau in der Farbe malen die beiden Mädchen die Styroporkugeln, die sie in der Hand halten, an. Nach dem Trocknen ergänzt Uranus dann das Planeten-Mobile, dass jedes der Spürnasen-Kinder bastelt – Spürnasen heißen die Kinder, die ab dem Sommer zur Grundschule gehen werden. Um eine große gelb-rote Sonne schweben die Mini-Planeten an dünnen Fäden und sorgen für Weltraum-Atmosphäre unter der Decke der Kindertagesstätte.

Die größte Attraktion für die Kleinen ist jedoch das Mondfahrzeug. Wie richtige Astronauten ziehen Ioannis (4) und Luca (5) vor dem Start weiße Schutzanzüge, Weltraumstiefel (umfunktionierte Gummistiefel) und setzen einen runden Astronautenhelm auf. Dann geht es los: Luca sitzt an dem großen runden Steuer. „Wir fliegen ins Weltall“, ruft er. Gut, dass die beiden einen Werkzeugkasten, Kamera und Forscher-Equipment eingepackt haben. Denn es gibt viel zu erkunden in der mit blauen Stoffen abgetrennten Weltraumecke: funkelnde Sterne, Planeten und Mondsteine.

Die Kinder haben mit viel Kreativität ihre Kita-Gruppe zu einer intergalaktischen Weltraumstation umgestaltet. Die kleinen Papp-Raketen mit Krepp-Papier-Schweif, bunte Planeten und natürlich das Mondfahrzeug bleiben noch bis Ostern stehen, dann werden sich die kleinen Forscher ein neues Thema suchen.

(JW)



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