Bielefeld (JW 1.9.09). Die Mitarbeitenden des Ev. Johanneswerks bekommen vier Prozent mehr Gehalt. Der Beschluss des Vorstands gilt rückwirkend ab 1. Juli 2009 für alle Bereiche des diakonischen Trägers.
Beim Ev. Johanneswerk werden Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) angewendet, über deren Gestaltung beim Diakonischen Werk der Ev. Kirche Deutschland die Arbeitsrechtliche Kommission verhandelt. Der ARK – so die Abkürzung - gehören Vertreter von Dienstgeber- und Dienstnehmerseite an. Seit Anfang dieses Jahres stockt die Tarifrunde 2009, da die Dienstnehmer-Vertreter den Sitzungen fern bleiben und die Entgegennahme von Angeboten der Dienstgeber-Seite ablehnen.
Der Johanneswerk-Vorstand folgt nun der Empfehlung des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD), die Gehälter zu erhöhen. Die Entgeltsteigerung ist als freiwillige Leistung eine Vorauszahlung auf erwartete Beschlüsse der ARK.
„Das Johanneswerk steht zu seinem Wort, sich für eine gerechte Entlohnung der Mitarbeiter einzusetzen. Wir warten nun nicht mehr ab, bis die Verhandlungen in der ARK weiter gehen, sondern bieten eine Anhebung des Grundgehalts von vier Prozent an“, erklärt Karsten Gebhardt, Vorsitzender des Vorstands. Gleichwohl halte das Ev. Johanneswerk fest am „Dritten Weg“, über den in der Diakonie und der Kirche Absprachen über die Entgelt-Gestaltung getroffen werden.
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JW)