Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Die Bibel: Biblische Texte sind wegweisend für diakonisches Handeln.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.Das Kreuz ist das Symbol für Jesus Christus.  Es erinnert an Leid und dessen Überwindung. Beides sind zentrale Themen helfenden Handelns in der Diakonie.
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Demenzstation hat einen schnuffeligen Mitbewohner
Ausgesetztes Kaninchen wird zum Star in Alteneinrichtung



Bereichleiterin Gabi Miss (r.) freut sich, dass Luise Rath Schnuffel besonders ins Herz ge-schlossen hat
Brotkrusten sind neuerdings auf der Demenzstation „Rosengarten“ des Hauses am Sähling besonders beliebt. Doch nicht die Bewohner der Alteneinrichtung in Bad Berleburg haben eine neue Leibspeise, sondern „Schnuffel“, das Findel-Kaninchen der Station.

Das braun-weiße Tier, mit flauschigem Fell und Schlappohren war in einem Karton auf der Berliner-Straße in Bad Berleburg ausgesetzt, von einer Dame gefunden und bei dem Polizeibeamten Heiko Pratsch abgegeben worden. Doch wohin mit dem süßen Vierbeiner? Seine Tochter Julia hatte die rettende Idee, das Zwerg-Kaninchen den alten Menschen im Haus am Sähling zu schenken.

Julia hatte die Alteneinrichtung während ihres Konfirmandenunterrichts die Bewohner besucht und mit ihnen gelesen oder Gesellschaftsspiele gespielt. Der Teenager übernahm gleich auch die Patenschaft für das Tier und versprach, Heu und Möhren vorbeizubringen. „Schnuffel“, „Moppel“ oder „Möpschen“ – der Name variiert je nach Ansprechpartner – bringt eine Menge zusätzlichen Schwung in den „Rosengarten“. Jeder will das Kaninchen streicheln oder füttern.

Die positive Wirkung des Mümmelmanns kann Bereichsleiterin Gabi Miss bei den meisten der 23 älteren Menschen auf der Demenzstation jetzt schon feststellen: „Die Bewohner sind interessierter. Das Gleichmaß am Tagesablauf, den Menschen mit Demenz natürlich brauchen, wird durch etwas Lebendiges unterbrochen. Das merken wir immer, wenn Tiere oder kleine Kinder im Haus sind – das ist jedes Mal ein Highlight.“

Verantwortungsgefühl ist wichtig

"Schnuffel" wird in seinem geräumigen Käfig mit sauberem Streu und knackigen Möhren gut versorgt und fühlt sich pudelwohl. Regelmäßig kommt eine Dame oder ein Herr vorbei, um sich zu vergewissern, dass „Schnuffel“ wirklich alles hat. „Muss der noch was zu fressen haben?“, fragt auch Luise Rath. Die Bewohnerin kennt sich aus mit Kaninchen. Zu Hause hat sie früher auch immer welche gehabt, in ihrem Garten. „Aber abends hab’ ich sie immer reingetan.“ Sie genießt es, ab und an das weiche Fell des Tieres zu streicheln und schaut häufig nach „Schnuffel“. „Ich spreche auch mit ihm“, lacht Luise Rath, dafür steht extra ein Stuhl neben dem Käfig.

Gabi Miss und das Pflegepersonal passen jedoch gut auf, dass „Schnuffel“ nicht überfüttert wird: „Wenn keiner da ist, machen wir den Käfig auf und holen überschüssiges Futter wieder raus. Aber den Moment, das Verantwortungsgefühl, lassen wir den Bewohnern schon.“

Den Morgen verbringt der haarige Hausgenosse im warmen Wohnzimmer der Demenz-Station, nachmittags geht es dann in den Aufenthaltsraum der 23 Bewohner, damit ihn möglichst viele sehen. Für den Sommer plant das Haus den Bau eines Kaninchenstalls und eines Pferchs im Garten, damit „Schnuffel“ Wiesenluft schnuppern kann, so Gabi Miss. Sie freut sich über den Neuzuwachs, gibt aber zu bedenken, dass weitere Tiere nicht in die Einrichtung aufgenommen werden können. Luise Rath macht sich darüber keine Gedanken. Bevor sie sich zur Mittagsruhe legt, hat sie schon einen Plan für den Nachmittag: „Nachher, wenn ich Kaffee getrunken hab’, Häschen, dann kriegste ein Stückchen Kuchen!“, flüstert sie „Schnuffel“ ins Ohr und zwinkert. [Gabriele Rahrbach, regionale Marketingbeauftragte]
(JW)




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