Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Die Bibel: Biblische Texte sind wegweisend für diakonisches Handeln.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.Das Kreuz ist das Symbol für Jesus Christus.  Es erinnert an Leid und dessen Überwindung. Beides sind zentrale Themen helfenden Handelns in der Diakonie.
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Silvester ist, wenn die Böller krachen
Bewohner der Waldheimat feiern ihr Neujahr schon um 22 Uhr



Darf ich um den Tanz bitten?: Jürgen Rau und Jasmin Barthel genießen die Silvesterfeier in der Waldheimat. Foto Rainer Crummenerl.
Rönsahl. Glitzernd dreht sich die Diskokugel unter der Decke des Gemeinschaftsraums der Waldheimt. Luftballons werden für die Partyspiele in einer Ecke aufgeblasen und aus einer anderen lacht einen das kalte Buffet an. Die Bewohner des Heims für Menschen mit Behinderung, sowie die Außengruppen der Einrichtung aus Kierspe und Meinerzhagen, sind in den letzten Zügen der Silvestervorbereitungen. Mit DJ, leckerem Essen und Raketen feierten die rund 60 Bewohner ihren Neujahrsbeginn schon um 22 Uhr vor.

In letzter Minute konnte noch die Diskokugel aufgehängt werden und so funktionieren die Bewohner den Gemeinschaftsraum in eine bunt-schillernde Tanzfläche um. Für die richtige Musik sorgt an diesem Abend Andreas Fessen, ein heilpädagogischer Erzieher der Einrichtung. Laute Musik dröhnt aus den Boxen und die ersten Partyspiele, wie die „Reise nach Jerusalem“ nehmen ihren Lauf. Ein gutes Dutzend Betreuer hat alle Hände voll damit zu tun, dass alles in geordneten Rahmen abläuft – die Bewohner haben sichtlich Spaß und genießen einfach den Abend.

Es wird geschlemmt, süße Drinks getrunken und wer möchte, tanzt. Etliche sind gekommen, wollen hier in der Waldheimat mitfeiern. Hierher gehören sie, fühlen sich zuhause und geborgen. Das war immer so und ist an diesem Silvesterabend auch nicht anders. Wer es lieber etwas ruhiger mag, geht vor die Tür, denn dort hat ein Betreuer seine Gitarre herausgeholt und leise, moderate Klänge angestimmt. Eine junge Bewohnerin wiegt im Takt mit. „Bei uns ist alles möglich“, sagt der Musikant: „Das Lachen der Bewohner ist echt. Für die Menschen hier ist die Silvesterfeier das zweitwichtigste Fest im gesamten Jahr – nach Karneval.“

Die meisten Bewohner, die es sich zu später Stunde an Tischen und Bänken gemütlich gemacht haben, können es kaum erwarten, dass der Höhepunkt des Abends endlich beginnt. Viele verfügen zwar kaum über Zeitgefühl, aber die lauten, frühzeitigen Böller von draußen verkünden schon den Neujahrsbeginn. Und dann endlich ist es soweit, die Betreuer lassen die bunten, glitzernden Raketen in den Abendhimmel steigen. Erst dann ist für die Bewohner die Silvesterparty beendet und das neue Jahr hat begonnen – auch wenn erst 22 Uhr ist. (Text: Rainer Crummenerl, MZ Redaktion Kierspe)

(JW)




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