Gesprächskreis für Hinterbliebene nach Suizid
30 bis 40 Menschen nehmen sich jedes Jahr in Bielefeld das Leben. Die Dunkelziffer wird auf das 10 bis 15-fache geschätzt. Viele Menschen sind davon mit betroffen.
Doch über Suizid spricht man nicht. Das bedeutet für die Hinterbliebenen schon sehr bald, allein zu sein mit dem Entsetzen und den widersprüchlichen Gefühlen. Wohin mit der Trauer und der Scham, der Wut und der Hilflosigkeit? Wohin mit den vielen Fragen?
„Hätte ich diese Katastrophe verhindern können?“
„Warum habe ich nichts gemerkt?“
Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Gefühle auszudrücken, quälende Fragen zu stellen, sich auszutauschen über das gleiche Schicksal und dieses erlebbar zu machen, um damit doch nicht so alleine zu sein: Das ist das Anliegen dieses Gesprächskreises. Dabei bieten wir den Betroffenen Begleitung durch eine erfahrene Therapeutin an.
Termin: Dienstags, in zwei Blöcken an sieben oder acht Terminen im 14-tägigen Abstand, jeweils von 18 bis 20 Uhr
Beginn: 14. September 2010
Kostenbeitrag: 30,- Euro (pro Halbjahr)
Auskunft und Anmeldung: Hospizarbeit im Ev. Johanneswerk, Schildescher Str. 101, 33611 Bielefeld, Tel: 0521 / 801-2662
Ansprechpartner: Corinna Eimkemeier & Bernd Vinke (Koordinatoren in der Hospizarbeit)
Mit allen Interessierten findet ein persönliches Vorgespräch mit der Leitung Frau Sigrid Dziurzik statt.