Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Der Adler ist das Symbol des Evangelisten Johannes.  Er ist der Namensgeber des Ev. Johanneswerk e.V.Die Bibel: Biblische Texte sind wegweisend für diakonisches Handeln.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.A und O, Alpha und Omega sind der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und verweisen auf Gott, Anfang und Ende aller Dinge.Das Kreuz ist das Symbol für Jesus Christus.  Es erinnert an Leid und dessen Überwindung. Beides sind zentrale Themen helfenden Handelns in der Diakonie.
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"Da bin ich Profi"
Ein Besuch bei der integrativen Rockband Lampenfieber



Sänger Jörg Kreinberg Foto: Werner Krüper.
Lüdenscheid (JW 9.5.2003). Robert Kaiser macht alles mit vollem Einsatz: Holzsägen auf die exakte Größe, Fußballspielen bis zum Turnier, Schwimmen bis zu den Stadtmeisterschaften. Und jetzt ist er Schlagzeuger in der Band Lampenfieber. Die integrative Rockband besteht aus Bewohnern und Betreuern des Johannes-Busch-Hauses in Lüdenscheid, einer Einrichtung des Ev. Johanneswerks für Menschen mit Behinderung.

Robert ist 25 Jahre alt, geistig behindert, und wohnt in einer Außenwohngruppe des Johannes-Busch-Hauses, seit er vor fünf Jahren zu Hause ausgezogen ist. In seinem Zimmer steht ein Schlagzeug. Niemanden stört es, wenn er für seine Auftritte probt; wie alle Bandmitglieder bekommt er von Mitbewohnern und Betreuern jede Unterstützung. Durch Mario Winterkämper, den Keyboarder der Band, ist Robert mit zu den Proben gekommen. "Die hatten vorher keinen Schlagzeuger", erzählt Robert Kaiser. Jetzt kann er sich ein Leben ohne die Band schon gar nicht mehr vorstellen.

Lampenfieber wurde vor drei Jahren von Marc Friese und Ralf Franke, beide Mitarbeiter im Johannes-Busch-Haus, gegründet. Friese spielt E-Gitarre, Franke vor allem E-Geige. Die beiden haben von Anfang an auf eigene Kompositionen gesetzt: "Sonst kann man immer an einem Vorbild gemessen werden. Das wollten wir nicht", begründet Friese die Entscheidung. Außerdem bringt so jedes Bandmitglied seine eigene Persönlichkeit mit ein.

Die Hingabe beim Spielen ist zu sehen, ist zu hören, springt über. "Das Projekt ist aufgegangen wie eine Blume", stellt Franke rückblickend fest. "Anfangs waren wir unsicher, was daraus wird. Aber wir alle profitieren davon. Und mittlerweile haben wir sogar einen festen Platz in der Lüdenscheider Szene, einfach so, neben den anderen Bands."

Das gemeinsame Spiel weckt bei den Künstlern ungeahnte Potenziale. Betreuerin Ursula Buhse vom Johannes-Busch-Haus kennt Lampenfieber von den gemeinsamen Auftritten mit ihrer Theatergruppe: "Jörg Kreinberg aus der Band kann nicht allein laufen. Wenn er zur Toilette muss, geht einer der anderen mit ihm. Die Betreuer können sich da getrost zurückhalten."
Auch mit ihrem eigenen Lampenfieber lernen die Musiker umzugehen. Melanie Venus, die einzige Frau der Band, ist noch nicht so lange dabei: "Einmal wollte ich bei einem Auftritt nicht mal aus dem Wagen steigen. Aber wir helfen uns eben gegenseitig." Sänger und Keyboarder Jörg weiß sowieso, wie's läuft: "Vorher bin ich hibbelig, aber dann auf der Bühne werde ich ganz ruhig. Da bin ich Profi."

Und hier geht's zur Hörprobe!


(JW)


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